Open Air Feudenheim – Stellungnahme und Fotos

Guten Morgen.

Da war ja was los gestern. Der Spot war – auch dank der netten Menschen von den Lichtpinseln – einer unserer schönsten, von euch haben viele die Mühe auf sich genommen nach Feudenheim zu gelangen und wir hatten dank der fetten Anlage zum ersten mal auch Outdoor einen richtig guten Sound. Naja, und eben dieser wurde uns letztendlich zum Verhängnis. Da es von euch vielleicht nicht alle mitbekommen haben, wollen wir hier noch kurz transparent machen, was passiert ist. Wir haben die Musik nämlich nicht leiser gemacht, um euch zu ärgern Anwohner*innen fühlten sich leider in ihrer Ruhe gestört, was zur Folge hatte, dass wir Besuch von der Polizei bekamen. Diese forderte uns auf, die Party sofort zu beenden. Aufgrund unserer charismatischen Art (klar) schwenkten sie aber nach längerer Diskussion noch um und gaben uns quasi eine letzte Chance. Wäre wegen uns noch ein Anruf in der Dienststelle eingegangen, wäre die Party unverzüglich beendet worden. Dazu hätten wir noch eine dicke Anzeige an der Backe (wobei wahrscheinlich ist, dass wir auch jetzt zumindest Post von der Stadt bekommen werden…). Uns blieb leider nichts anderes übrig, als die Lautstärke zu drosseln. Ein fettes Dankeschön geht raus an Alle, die trotzdem geblieben sind, um die Feier mit uns würdevoll zu beenden. Wir waren gerührt

So weit so gut. Wir sehen uns demnächst hoffentlich wieder, dann wahrscheinlich woanders. Und wenn wir ganz arg mutig sind, bauen wir vielleicht wieder die große Anlage auf.

euer Kollektiv Roter Sternenfunke

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Nationalismus? Nein Danke!

PatriotismusBei unserer letzten Open Air Party am 20. Juni auf der Neckarwiese haben wir ein Flugblatt verteilt, anlässlich des gleichzeitig stattfindenden Fussballspiels der Männer-WM der FIFA. Das Flugblatt könnt ihr hier nachlesen. Weiter unten findet ihr Fotos von der Party.

LOVE FOOTBALL – HATE FIFA – ABOLISH NATIONALISM

Wir wollen heute feiern – aber nicht das Ergebnis des Fußballspiels! Vielleicht kommst du grade vom Spiel, vielleicht interessiert es dich überhaupt nicht. Eines wollen wir allen unseren Gästen mitteilen: Wir haben auf unserer Party keinen Bock auf Deutschland-Gegröle, schwarz-rot-goldene Fähnchen oder sonstige Formen dieser absurden WM-Massenhysterie.

W a r u m ?
Erstens: Der Wohlfühl-Nationalismus, der zu jeder WM und EM wieder aufkommt, ist gefährlich. Nationalismus ist immer ausgrenzend und spaltet die Menschen in konstruierte Völker. Von dieser Spaltung haben stets nur die herrschenden und nationalistischen Kräfte profitiert, der Emanzipation der Menschheit hat es immer geschadet. Und harmlos ist das keinesfalls: Anfang der 90er Jahre hat der Fußball-Freudentaumel im gerade „wiedervereinigten“ Deutschland nach dem deutschen WM Sieg die nationalistische Stimmung weiter aufgeheizt. Flüchtlingsunterkünfte wurden angezündet. Der Bundestag hat das Grundrecht auf Asyl faktisch abgeschafft.
Zweitens: Fußball kann so schön sein, aber die FIFA ist ein mafiöses, undemokratisches und intransparentes Unternehmen, das den Fußball kommerzialisiert und aus dem Sport den maximalen Profit presst – zum Nachteil vieler Menschen. Wir solidarisieren uns mit den Protestierenden in Brasilien, die für bessere Lebensbedingungen auf die Straße gehen und von der Polizei für einen reibungslosen WM Ablauf brutal zusammen geknüppelt werden.

Unsere absolut ernst gemeinte Bitte an alle: Lasst Nationalfähnchen jeder Art und sonstige WM Artikel zu Hause, feiert gemeinsam als Freund*innen und Musikliebhaber*innen und nicht gespalten als Anhänger*in irgendeiner euch zugewiesenen Nation.

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Fotos und Video von der Purple Velvet Tour in Mannheim

Die Purple Velvet Tour brachte ein großartiges Konzert nach Mannheim. LEX LAFOY & DJ DOOWAP, SHIRLETTE AMMONS, SOOKEE und support live im JUZ Friedrich Dürr Mannheim.

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PURPLE VELVET INTERNATIONAL FEMALE HIPHOP TOUR @ JUZ Mannheim

PURPLEVELVET_Facebook_BannerLEX LAFOY & DJ DOOWAP, SHIRLETTE AMMONS und SOOKEE live im JUZ Friedrich Dürr Mannheim, veranstaltet vom Kollektiv Roter Sternenfunke

*Donnerstag, 29. Mai 2014
* im JUZ Friedrich Dürr, Käthe-Kollwitz-Str. 2-4, 68169 Mannheim
Facebook-Veranstaltung

*kein Vorverkauf, nur Abendkasse*
*ihr könnt per E-Mail Tickets reservieren: ticketreservierung@riseup.net*
*die Tickets sind dann für euch reserviert, ihr könnt sie an der Abendkasse bis 21 Uhr abholen, danach werden alle Tickets verkauft*

Springstoff präsentiert mit der ‚Purple Velvet – International Female HipHop Tour‘ eine fünfwöchige Konzert- und Workshop-Reise von 7. Mai bis 7. Juni 2014, die weiblichen HipHop nicht nur zeigt, sondern zelebriert.

Drei Rapperinnen aus drei verschiedenen Kontinenten teilen sich gemeinsam 17 Bühnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, bitten Local Acts mit auf die Bühne und laden dazu ein, sich von Female HipHop inspirieren und mitreißen zu lassen.

Dabei werden LEX LAFOY aus Südafrika, Shirlette Ammons aus den USA und sookee aus Deutschland von Dj Doowap (Südafrika), Dj Boogie Dan (Berlin) und DJ nobigbutL (Berlin, L. noboysbutrap.org) unterstützt.

Sookee wird auf der Tour ihr neues Album „Lila Samt“ präsentieren, das im April 2014 veröffentlicht wird!

Vor dem Konzert findet im Café Filsbach ein Workshop statt, veranstaltet von Input Mannheim: Männlichkeitsentwürfe und (Hetero-)Sexismus im deutschsprachigen Rap
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Feiern unterm Regenbogen – Gegen Homophobie und Sexismus!

Wer der Meinung ist, dass wir in einer aufgeklärten, toleranten Gesellschaft leben, in der verschiedenste Lebens­entwürfe gleichberechtigt ihren Platz finden, den müssen wir leider enttäu­schen. Immer noch gibt es unter uns Menschen, die aus ideologischen Gründen Homosexualität als etwas un­normales, krankes oder bösartiges dar­stellen. Daraus folgt Diskriminierung auf unterschiedlichsten Ebenen – durch Gesetze, durch Gewalt, durch Beleidi­gungen, durch Ausgrenzung und durch das Gefühl der Betroffenen, nicht „normal“ zu sein. Um dies zu ändern, haben politisch Aktive über Jahrzehnte hinweg für Änderungen gekämpft, vie­les erreichen können, aber auch Rück­schläge hinnehmen müssen.

Homophobe Petition gegen die Reform des Lehrplans

Kundgebung gegen Homophobie in Stuttgart (Bild: Die Linke Stuttgart)

Aktuell hat sich ein Konflikt um die Re­form des Lehrplans in Baden-Württem­berg entzündet. VerfasserInnen einer Petition behaupten, die Behandlung von Homosexualität in der Schule als etwas ganz normales sei eine morali­sche und ideologische Umerziehung unter einer angeblichen „Ideologie des Regenbogens“. Sie gehen sogar soweit, von Jugendgefährung zu sprechen, da LSBTTIQ* Menschen aufgrund ihres Lebensstils drogen-, aids- und suizidgefährdet seien. Dass letzteres beispielsweise ein Resultat der allgegenwärtigen Diskriminierung durch gerade solche Leute ist, wird dabei auf unsägliche Weise verkehrt. Continue reading

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Frühlingsgefühle mit dem Kollektiv Roter Sternenfunke

Fruehlingsgefuehle

Auch wenn dies Anfang März ambitioniert erscheint: Wir feiern den Frühling und lassen uns auch nicht davon abschrecken, sollte das Wetter hinterherhinken. Trotzdem findet die Party Indoor statt, wir wollen ja nicht übermütig werden! Wir laden also bevor der Sommer kommt noch mal ins JUZ, wo es schon die letzten Male so schön mit euch war. Musikalisch gibt es den bewährten Mix aus Techno, Tech-House und Minimal auf dem hinteren Floor und etwas ruhigere Musik vorne im Café. Wir freuen uns auf ein weiteres Fest mit euch!// Günter-Sare-Saal (hinten) – Techno / Tech-House / Minimal:
► Michael Heckmann (https://www.facebook.com/dynamix.pa)
► Gordon Cole (http://soundcloud.com/gordon_cole)
► M.Sick (http://soundcloud.com/m-sick)
► Pawlow (http://mixcloud.com/paulpawlow3/)Timetable :
22.00-00.30: Pawlow
00.30-02.15: Michael Heckmann
02.15-03.30: M.Sick
03.30-05:00: Gordon Cole

// Café (vorne) – Chillout:
► DJ Halfvala (Kurioses zum Entspannen)
► DJ Gastarbeiter (Speed Ambient)
► Rainer Profit & shanti bagh (Hip Hop und Kurioses)

Eintritt: 3 Euro

Das Kollektiv Roter Sternenfunke ist ein unkommerzielles, linkes Partykollektiv aus Mannheim.
http://rotersternenfunke.noblogs.org/
http://facebook.com/kollektivrotersternenfunke

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Bilder vom 26. Dezember

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Bilder von der Weihnachten-ist-vorbei-Party am 26.12.2013 gibt es hier.

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„Weihnachten ist vorbei“-Party am 26.12. im JUZ

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„Alle Jahre wieder“ laden wir euch auch jetzt wieder ein mit uns das Ende des Weihnachtsstresses zu feiern. Der Spaß findet wie so oft im JUZ „Friedrich Dürr“ statt – den Günter-Sare-Saal bespielen wir mit Techno, Tech-House und Minimal, vorne im Café gibt es einen bunten Mix aus Hip Hop, RnB, 90s und Trash. Außerdem bieten wir einen Geschenketauschtisch: Bringt eure ungeliebten Geschenke mit und tauscht sie gegen anderen Schrott!

Günter-Sare-Saal (hinten) – Techno / Tech-House / Minimal:
► Gordon Cole (http://soundcloud.com/gordon_cole)
► J. Kazimierz (http://soundcloud.com/j-kazimierz)
► M.Sick (http://soundcloud.com/m-sick)
► Pawlow (http://mixcloud.com/paulpawlow3/)

Café (vorne) – Hip Hop / RnB / 90s / Trash:
► The Kathleen Napoli Experience in Space
► Dr. T Fünke

Specials:
► Geschenketauschtisch: Bring deine ungeliebten Geschenke und tausche sie gegen anderen Schrott!

Eintritt: 3 Euro

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Party im JUZ im Rahmen der Lichtmeile Neckarstadt

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Nach einer wunderschönen Open Air-Saison zieht es uns wieder ins Warme. Zur Lichtmeile 2013 (http://www.lichtmeile.de/) feiern wir im JUZ “Friedrich Dürr” Mannheim auf 2 Floors. Den Günter-Sare-Saal bespielen wir mit Techno, Tech-House und Minimal, vorne im Café überraschen wir euch mit Rap & Kuriosem. Und das Ganze ohne Eintritt und mit kleinen Getränkepreisen!
Günter-Sare-Saal (hinten) – Techno/ Tech-House/ Minimal:
► J. Kazimierz
Café (vorne) – Rap & Kurioses:
► The Kathleen Napoli Experience in Space
► DJ Stone
Specials:
► Infostand vom Alice-Project (http://www.alice-project.de/) mit Infos zu Drogen, die weder verteufeln noch verharmlosen
► Antifaschistischer Infostand mit Infomaterial und Merchandise
► Wasser umsonst, sonstige Getränke zu kleinen Preisen
Eintritt frei!
Das Kollektiv Roter Sternenfunke ist ein unkommerzielles, linkes Partykollektiv aus Mannheim.
http://rotersternenfunke.noblogs.org/
http://facebook.com/kollektivrotersternenfunke
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Gemeinsam für unkommerzielle und solidarische Feierkultur – unterstützt unseren Codex für Open-Air Partys

Liebe Gäste unserer Partys, liebe VeranstalterInnen von Open Air Partys im öffentlichen Raum,

wir haben großen Spaß daran, öffentlichen Raum zu nutzen und dort gemeinsam mit vielen Leuten coole Partys zu feiern. Auch politisch halten wir die Aneignung von öffentlichem Raum für soziale und kulturelle Zwecke für sinvoll, gerade in einer Zeit, in der gesellschaftlicher Besitz immer weiter privatisiert wird, Kultur nur als Ware im Kapitalismus existiert und der Überwachungsstaat alle unsere Taten und Gedanken kontrollieren will.

Deshalb begrüßen wir es auch, dass neben uns auch weitere Menschen und Kollektive Partys im öffentlichen Raum veranstalten. Leider müssen wir aber feststellen, dass dabei nicht immer fair mit Ort, Umwelt und Menschen umgegangen wird. Vor allem bei einigen Partys auf der Neckarwiese unter der Eisenbahnbrücke in der Neckarstadt-West sah es anschließend ziemlich übel aus. Bedenkt bitte: Die Toleranz von Stadt und Polizei gegenüber solchen Partys hängt entscheidend von deren Verlauf und Hinterlassenschaften ab.

Wir wollen niemandem unserere Ideen aufzwingen. Vielmehr wollen wir eine Diskussion anregen, wie unkommerzielle Feierkultur aussehen kann.

Wollt ihr uns unterstützen? Dann redet mit euren FreundInnen darüber, teilt unseren Text in den sozialen Netzwerken und sagt uns eure Meinung!

Unser Codex bei Open-Air Partys

Öffentlicher Raum ist für alle da. Das bedeutet, dass nach unserer Veranstaltung der Ort aufgeräumt, sauber und unbeschadet hinterlassen werden muss – auch wenn das harte und ungeliebte Arbeit bedeutet.

Wir wünschen uns von den Gästen, dass sie ihren Müll in die Mülleimer werfen, Glasflaschen zur Bar bringen und uns damit viel Arbeit ersparen.

Wir meiden Naturschutzgebiete und versuchen, die Belastung für Pflanzen und Tiere so gering wie möglich zu halten.

Unsere Veranstaltungen sind unkommerziell. Wenn bei nicht-angemeldeten Partys private Gewinne erwirtschaftet werden, ruft das schnell Ordnungsamt und Gewerbeaufsicht auf den Plan. Mit Spenden decken wir Unkosten, investieren in unser Equipment oder geben sie an soziale Projekte weiter.

Für die Sicherheit sind wir selbst verantwortlich. Gefährliche Orte müssen gesichert, Strom korrekt verkabelt sein. Brandgefahr (z.B. im Wald) muss vorgebeugt werden. Auf körperliche Verletzungen, und alkohol- oder drogenbedingte Probleme von Gästen sollte man vorbereitet sein.

Die Interessen der AnwohnerInnen müssen respektiert werden. Deshalb geht nicht immer überall jede Lautstärke.

Bei Kontakt mit Polizei, Ordnungsamt oder sonstigen für das Gelände verantwortlichen Personen wollen wir sachlich für Toleranz gegenüber unserem unkonventionellen Treiben werben. Wir wollen Stress und Ärger vermeiden. Wenn wir aber unfair behandelt werden, dann werden wir auch ungemütlich.

Wir wollen, dass jede und jeder angstfrei feiern kann! Rassistisches, sexistisches oder homophobes Verhalten darf nicht toleriert werden. Es liegt an uns allen, bei diskriminierenden Angriffen einzugreifen und die Opfer nicht alleine zu lassen.

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