Open-Air

Wir lieben Partys im Sommer unter freiem Himmel – gerne auch im öffentlichen Raum. Dabei wollen wir verantwortungsvoll feiern, um solchen Partys eine Zukunft zu sichern, und wünschen uns auch von unseren Gästen einen rücksichtsvollen Umgang mit Umwelt und Menschen. Um unsere Überlegungen dazu mit anderen zu teilen, haben wir einen Codex formuliert, an den wir uns halten und für den wir auch bei unseren Gästen und anderen Veranstalter*innen werben wollen.

Unser Codex bei Open-Air Partys

Öffentlicher Raum ist für alle da. Das bedeutet, dass nach unserer Veranstaltung der Ort aufgeräumt, sauber und unbeschadet hinterlassen werden muss – auch wenn das harte und ungeliebte Arbeit bedeutet.

Wir wünschen uns von den Gästen, dass sie ihren Müll in die Mülleimer werfen, Glasflaschen zur Bar bringen und uns damit viel Arbeit ersparen.

Wir meiden Naturschutzgebiete und versuchen, die Belastung für Pflanzen und Tiere so gering wie möglich zu halten.

Unsere Veranstaltungen sind unkommerziell. Wenn bei nicht-angemeldeten Partys private Gewinne erwirtschaftet werden, ruft das schnell Ordnungsamt und Gewerbeaufsicht auf den Plan. Mit Spenden decken wir Unkosten, investieren in unser Equipment oder geben sie an soziale Projekte weiter.

Für die Sicherheit sind wir selbst verantwortlich. Gefährliche Orte müssen gesichert, Strom korrekt verkabelt sein. Brandgefahr (z.B. im Wald) muss vorgebeugt werden. Auf körperliche Verletzungen, und alkohol- oder drogenbedingte Probleme von Gästen sollte man vorbereitet sein.

Die Interessen der AnwohnerInnen müssen respektiert werden. Deshalb geht nicht immer überall jede Lautstärke.

Bei Kontakt mit Polizei, Ordnungsamt oder sonstigen für das Gelände verantwortlichen Personen wollen wir sachlich für Toleranz gegenüber unserem unkonventionellen Treiben werben. Wir wollen Stress und Ärger vermeiden. Wenn wir aber unfair behandelt werden, dann werden wir auch ungemütlich.

Wir wollen, dass jede und jeder angstfrei feiern kann! Rassistisches, sexistisches oder homophobes Verhalten darf nicht toleriert werden. Es liegt an uns allen, bei diskriminierenden Angriffen einzugreifen und die Opfer nicht alleine zu lassen.